Über mich

Ich be de Waechti


Schon im altehrwürdigen Seminar im Kloster Wettingen, wo ich von 1960–1964 zum Lehrer ausgebildet wurde, entdeckte ich die Freude am Zeichnen und Malen. Nach zwei Jahren als Primarlehrer in Schupfart im Fricktal ging ich nach Zürich an die ETH und absolvierte das Sportlehrerstudium.

Als Sportlehrer war ich 40-Jahre an der Bezirksschule Mellingen tätig. 1994 besuchte ich die halbjährige Lehramtsschule, wo ich bei verschiedenen Kunstmalern hospitieren durfte. Dabei wurde die Lust am bildnerischen Gestalten neu geweckt. Intensiv mit dem Malen habe ich erst nach meiner Pensionierung angefangen. Zu Beginn malte ich etwa vier Jahre abstrakt, sehr farbig und meist mit schwarzen Konturen. Die Sujets waren vielfältig.

Seit elf Jahren bis heute habe ich mich dem Portraitmalen zugewendet. Die Bilder sind gerahmt, in Oel, hinter Glas und zum Teil mit Passepartout.

Die Intensität der Augen und Ausdruckskraft von Händen festzuhalten, ist mir ein grosses Anliegen. Faszinierend finde ich die Versuche, den Augen Leben einzuhauchen und die Hände lebendig werden zu lassen. Die Seele und das Wesen eines Menschen kann so sichtbar gemacht werden. Feine Hände und weniger feine Hände müssen zu ihrem Recht kommen. Es sind keine schnellen Bilder. Der Anspruch ist hoch.

Foto vom Ruessbote-Mellingen (Fredy Wächter)